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Kurzarbeit Rechner

Berechne schnell dein voraussichtliches monatliches Einkommen während der Kurzarbeit.

Ergebnis (Schätzung):
  • Nettoentgeltverlust: -
  • Kurzarbeitergeld: -
  • Rest-Netto aus geleisteter Arbeit: -
  • Voraussichtliches Gesamt-Netto: -
  • Differenz zu vorherigem Netto: -

Hinweis: Dieser Rechner liefert eine vereinfachte Orientierung. Individuelle Faktoren wie Steuerklasse, SV-Beiträge, Zuschüsse des Arbeitgebers oder Sonderregelungen können das tatsächliche Ergebnis verändern.

Was ist Kurzarbeit?

Kurzarbeit ist ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, mit dem Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vorübergehend die Arbeitszeit reduzieren können, statt Personal abzubauen. Beschäftigte arbeiten dann weniger Stunden und erhalten für den Verdienstausfall anteilig Kurzarbeitergeld.

Das Ziel ist, Arbeitsplätze zu sichern und Unternehmen flexibel durch Krisen zu führen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet das in der Regel: weniger Gehalt als zuvor, aber oft deutlich mehr Stabilität als bei betriebsbedingten Kündigungen.

Wie funktioniert der Rechner?

Unser Rechner nutzt ein einfaches Grundmodell:

  • Schritt 1: Ermittlung des Nettoentgeltverlusts anhand der reduzierten Arbeitszeit.
  • Schritt 2: Anwendung des Leistungssatzes (60% oder 67%) auf den Verlust.
  • Schritt 3: Addition von Rest-Netto und Kurzarbeitergeld zum voraussichtlichen Gesamt-Netto.

Vereinfachte Formel

Nettoentgeltverlust = Netto vor Kurzarbeit × Reduzierung in %
Kurzarbeitergeld = Nettoentgeltverlust × Leistungssatz
Gesamt-Netto = Rest-Netto + Kurzarbeitergeld

Beispielrechnung

Angenommen, dein monatliches Netto liegt bei 2.500 €, die Arbeitszeit wird um 40% reduziert und du erhältst den Leistungssatz von 60%:

  • Nettoentgeltverlust: 2.500 € × 40% = 1.000 €
  • Kurzarbeitergeld: 1.000 € × 60% = 600 €
  • Rest-Netto aus Arbeit: 2.500 € × 60% = 1.500 €
  • Gesamt-Netto: 1.500 € + 600 € = 2.100 €

Damit beträgt die monatliche Differenz zum ursprünglichen Netto 400 €.

Wichtige Einflussfaktoren

1) Haushaltssituation

Wer mindestens ein Kind im Haushalt hat, erhält unter den üblichen Regeln den höheren Leistungssatz von 67%. Das kann die Einkommenslücke deutlich verringern.

2) Zuschüsse vom Arbeitgeber

Manche Unternehmen stocken das Kurzarbeitergeld freiwillig auf. Dadurch kann das tatsächliche Netto höher ausfallen als in einer reinen Standardberechnung.

3) Individuelle steuerliche Effekte

Kurzarbeitergeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Das kann sich bei der Einkommensteuererklärung auswirken. Plane deshalb einen kleinen Puffer ein.

Praktische Tipps für die Zeit in Kurzarbeit

  • Überprüfe dein Monatsbudget und priorisiere Fixkosten.
  • Lege Rücklagen für Nachzahlungen oder unerwartete Ausgaben an.
  • Nutze freie Zeit für Weiterbildung und Qualifizierung.
  • Sprich frühzeitig mit deinem Arbeitgeber über Dauer und Perspektive.

FAQ

Ist dieser Rechner offiziell?

Nein. Es handelt sich um eine private, vereinfachte Orientierungshilfe.

Kann das Ergebnis vom tatsächlichen Lohnzettel abweichen?

Ja, insbesondere durch individuelle Lohnbestandteile, Zuschüsse, Beitragsgrenzen und steuerliche Besonderheiten.

Für wen lohnt sich der Rechner?

Für alle Beschäftigten, die kurzfristig einschätzen möchten, wie sich Kurzarbeit auf ihr verfügbares Einkommen auswirken kann.